Schlafapnoe Behandlung

Erklärung und Symptome des Schlafapnoe-Syndroms. Das Schlafapnoe-Syndrom wird durch Atemstillstände, Apnoen, während des Schlafes verursacht, verringert dadurch die Sauerstoffversorgung und führt zu wiederholten Aufwachreaktionen des Körpers. Die Folge ist ein nicht besonders erholsamer Schlaf. Das Syndrom gehört zu den Dyssomnien und somit zu den medizinisch alarmierenden Schlafstörungen. Erkennbar ist das Schlafapnoe-Syndrom an meist lautem Schnarchen mit Atempausen. Zudem gehören auch Tagesmüdigkeit, Kopfschmerzen beim Erwachen oder Schwindel zu den Symptomen.

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Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten des Schlafapnoe-Syndroms

Die Diagnose erfolgt fast immer aus der Vorgeschichte und der Untersuchung beim Hausarzt oder einer Untersuchen bei einem Facharzt. Diese Untersuchung umfasst Aufzeichnungen der Atemströmung, Atemgeräusche oder der Sauerstoffsättigung im Blut.

Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten beim Schlafapnoe-Syndrom. Die konservative Behandlung empfiehlt, je nach Fall, Methoden wie etwa eine Gewichtsreduktion oder der Verzicht auf Alkohol und Nikotin. Die Stärkung der Muskulatur im Bereich von Mund und Hals sollen ebenfalls eine Verbesserung schaffen. Auch der Einsatz einer CPAP-Therapie (Continuous Positive Airway Pressure) lindert das Syndrom. Dieses Atemgerät erzeugt einen leichten Überdruck in den Atemwegen und verhindert so das Entstehen von Apnoen. Gleichzeitig wird das Schnarchen vermindert. Die Symptome des Schlafapnoe-Syndroms können auch auf operativen Weg beseitigt werden. Hier bestehen zwei Möglichkeiten. Zum einen die so genannte bimaxilläre Operation, bei welcher der Atemraum hinter der Zunge operativ vergrößert wird.

Förderung der Sauerstoffkonzentration im Blut

Dieser Eingriff erhöht die Sauerstoffkonzentration im Blut. Diese Art der Operation verspricht hohe Erfolgschancen bei geringen Operationsrisiken. Die zweite Möglichkeit ist eine chirurgische Behandlung der obstruktiven Schlafapnoe in Form von hochfrequentem Wechselstrom. Es kommt während des Eingriffs zur Hitzekoagulation, die nach einiger Zeit vernarbt und das Gewebe dadurch strafft. Eingesetzt wird diese Operationsmöglichkeit des Schlafapnoe-Sydroms unter anderem an den Nasenmuscheln, Weichgaumen oder den Tonsillen. Diese Korrektur wird nur von Spezialisten der Kieferchirurgie oder HNO-Ärzten durchgeführt. Das Schlafapnoe-Syndrom muss allerdings nicht immer auf medizinische Weise beseitigt werden. Zahlreiche Hersteller bieten Nasenklammern, Antischnarchmasken, Meditationskurse oder Magnetfeldmatten zur Linderung in Eigenbehandlung an. Diese Alternativen zur medizinischen Therapie zeigen allerdings keine nachweisbare Wirkung gegen das Schlafapnoe-Syndrom.